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Hausgeschichte

Historisches und Kunst im Hotel

Der Tschitscher mit der Freiwilligen Feuerwehr NIkolsdorf, um 1900
Der Tschitscher mit der Freiwilligen Feuerwehr NIkolsdorf, um 1900

Die Grundmauern des Spiele- und Buchhotel Tschitscher gehen ins 15. Jahrhundert zurück. Seit 1672 steht das Haus in seinem heutigen Umfang.  In diesem Jahre erhielt Johann Baptist Grevi-Tschitscher auch die Brandwein-Ausschank-Gerechtsame , der damalige Ausdrück für die  Gastgewerbekonzension. Der Tschitscher beherbergte in dieser Zeit eine eigene Wirtshausbrauerei und war Postgasthof mit Pferdewechselstation. 1809 würde übrigens ein Befreiungsplan für den Tiroler Volkshelden Andreas Hofer ausgeheckt und auch durchgeführt. Durch widrige Umstände und eventuell auch Verrat kam das Bestechungsgeld mit dem Hofer in Mantua von den Italienern freigekauft werden sollte zu spät an und so konnte seine Hinrichtung nicht mehr verhindert werden. 

Mit dem Bau der Pustertalbahn, die 1871 in Betrieb genommen wurde, hielt auch der Tourismus in unserer Region Einzug. Der damalige Wirt, Gottfried Mayr-Hassler, der auch Bürgermeister und Landtagsabgeordneter war, benannte seinen Betrieb in "Gasthof zum goldenen Stern" um und setzte erste touristische Aktzente: Es wurden Gästezimmer für die neuen "Sommerfrischler" eingerichtet und es eine Veranda zum Haus dazugebaut. Gemeinsam mit dem zweiten Wirt im Dorf wurde ein Schwimmbad gebaut und auf den Hausberg der Nikolsdorfer, ein spektakulärer Wanderweg - der Hochstadl Leitersteig - errichtet. Bis zum ersten Weltkrieg wurde hier im kleinen Rahmen touristische Pionierarbeit im Großraum Lienz geleistet. Nach den Kriegswirren gab es in den späten  1920er und Anfang der 1930er Jahre noch ein weiteres kleines Aufflackern des Tourismus in Nikolsdorf, das durch den zweiten Weltkrieg jäh unterbrochen wurde.

Der neue Fremdenverkehr, wie der Tourismus bis in die 1980er Jahre geannnt wurde, begann erst Ende der 50er Jahre wieder zu laufen und erreichte in Nikolsdorf in den 70er Jahren seinen Höhepunkt. 1966 wurde übrigens ein neues Schwimmbad, das Waldschwimmbad Nikolsdorf gebaut. Wieder an führender Stelle mit dabei, der Wirt des Tschitscher, Rainer Mayr-Hassler als Obmann des Fremdenverkehrsverbandes gemeinsam mit seinem Freund und Wirtskollegen Johann Winkler, dem Besitzer des Gasthof Löwen in Nikolsdorf. 

Seit 2012 ist der Tschitscher nun ein kleines, besonderes Spiele- und Buchhotel und versucht so auf eine moderen Art und Weise die Tradition des Hauses fortzuführen. So sind die Bilder im Hotel entweder historisch oder von der österreichischen Malerin und Bildhauerin Romana Leitner extra für das Hotel angefertigt worden. 

Das historische Gebäude ist in seiner Substanz aus dem Jahre 1672 nahezu originalgetreu erhalten. Vor allem im Parterre mit seinem Gewölbe sieht man das am Besten. Im Spielezimmer wurden bewusst die im Haus erhalten gebliebenen antiken Bauernmöbel zusammengetragen und neu arrangiert. Dort steht zum Beispiel auch ein 500 Jahre alter Hackstock aus Lärchenholz (200 Jahre im Wald gewachsen und 300 Jahre beim Tschitscher in Funktion), dessen unebene Oberfläche begradigt wurde und der nun als Tisch dient. Die Bilder im G´wölb sind bis zu 300 Jahre alt.

Kunst im Spielehotel - Romana Leitner

Die großformatigen Ölgemälde mit den Spieleklassikern in den Gästezimmern wurden von der Künstlerin Romana Leitner in einer ihrer ganz selten Auftragsarbeiten erstellt. Auch die kleinformatigen Originale unseres Gästeleitsystems im Parterre stammen von der Künstlern, sowie die beiden Ölbilder in der Lounge, die sinnbildlich das Hotel und das Gastgeberpaar darstellen.

Romana Leitner lebt und arbeitet in Gamlitz in der Südsteiermark. Im Kunstraum Welles stellt sie in Werkstatt und Atelier aktuelle arbeiten in der Technik Öl auf Leinwand sowie Skulpturen aus Hartholz und Stein aus. Romana Leitner verarbeitet in ihren ausdrucksstarken, in sich ruhenden Bilder und Skulpturen Gefühle, Sehnsüchte und Begierde, Macht, Liebe und Weiblichkeit. Ihre Arbeiten spiegeln die Gefühlswelt der Künstlerin wieder und lassen im selben Moment persönliche Assoziationen und Inhalte zu. 


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